Sonntag, 5. November 2017

Wurzeln von Sein und Verhalten, Prägung ... Manipulation, Kontinuum, Aufschlussreiches ...

Ein wie unverstehbares Erlebnis aus (m)einer Zeitwelle

Wo liegt der Ursprung von mir … von meinem Verhalten … und wie bedeutsam war meine Prägungsphase … insbesondere auf die Zeit nach dieser …?


Das lässt sich nicht in solch einem Blog komplex beantworten. Jedoch möchte ich versuchen, gleichwie exemplarisch eine Unart zu schildern, die in manch Kinderstube Stempel durchdrückt, und damit unsereiner Jugend bestimmte, womit fürs frische Erwachsenenleben durchaus Hürden manifestiert worden sein können. Manipulation ist das, was es zu vermeiden gilt! –
Eltern, seid auch Freunde eurer Kinder!
Dies hier also, um vielleicht auf die eine oder andere Art manch elterlicher Willkür Einhalt zu gebieten, zumindest theoretisch … was ein Anfang sein könnte …

zur Vorgeschichte von diesem: 
… bereits beim Lesen des Blogs     http://www.ralfhaake.de/wo-kommst-du-her/     von Adviser Ralf Haake (Business Coach und Redner) wusste ich, dass ich da gern etwas beisteuern wollte, etwas erzählen aus meinen Erfahrungen, um dem Ganzen Wahren Nachdruck zu verleihen, oder besser: versuchen, dies zu bestätigen, oder besser: versuchen aufzuzeigen, dass da viel Wahres dran ist – natürlich individuell sehr unterschiedlich in Details und im Ausmaß und bei den Auswirkungen von Vergangenem auf Dieszeitiges, also dem Geprägtsein, dem Geprägtwordensein und all den feinen Unterschieden bei jedem einzelnen Individuum, das wir alle sind … 

mein Feedback: 
Wo kommen wir her? Und ich? Rätsel, die fragendes Kind in seiner typischen Manier dann mal mit mehr „Warum?“ hinterfragt, mmh, quasi mindestens ansatzweise echtes „unter die Lupe nehmen“ folgt erst viele Jahre später, wenn’s um Ahnen 
Wappen von Culmsee / Kulmsee / Chelmza
heraldic figure Culmsee
geht und man selbst versteht, was das bedeutet … vor allem, wenn man mehr wissen, mehr erfahren will. Und dabei gibt’s so manches „Schätzchen“ zu entdecken: alte Fotos im Sepia-Look mit vielen Kaffeeflecken und noch mehr Eselsohren … Bedeutungen zu erkunden, das viel Freude bringen kann, doch manchmal auch mit Tragweite, die wie frostige Ernüchterung wirken sozusagen … Will man das? Beantwortet sich jeder auf seine eigene Weise. Und wenn man nicht kratzt an der Oberfläche, wird selten etwas hervorkommen, außer, der Zahn der Zeit bringt’s zutage … Cooler wär‘ doch, „ins Blaue“ „zu fischen“ und dann fündig zu werden: einen „Schatz“ entdecken und diesen irgendwie nutzbringend am Leben zu halten, indem im Alltag aus der Vergangenheit Positives gefiltert und als Gutes verwertet wird! Also aus der Klarheit von Erkenntnis zu gewinnen: für sich!

Doch Schätze sind meist auf Inseln verborgen sind, die weit weg sind; und meistens weiß man gar nicht von ihnen, zumal Schatzkarten selbst schon versteckt wurden … Fern auf einem Eiland? … egal, jedenfalls unsichtbar inselhaft zunächst (noch) nicht erreichbar …

Suchen und Finden – Entdecken: Damit’s nicht eines (fernen) Tages zu spät ist, wie man oft hörte in vergangenen Tagen, doch auch heutzutage manches Mal mehr zu hören bekommt, damit die Kindeskinder nicht … und dieser Satz lässt sich leider gegenwärtig viel zu oft aus Alltäglichem vervollständigen; aber zurück zur Story …

… nun, nur einen halben Tag später platzte es wie eine Seifenblase in diesen Gedankengang hinein: eine riesige Menge Gedankenfetzen flogen plötzlich umher in my Mind, eben wie durch eine Bö auseinander stäubende Pusteblase, die im Nu sich umsetzten zur Ideen-Pusteblume, die hier nun vorbereitet wartet auf Wiederfinden in den nächsten Sätzen … und es soll mehr werden als Kaffeesatz. J Bei dieser Implosion wurde mir schlagartig klar, dass es doch noch etwas komplexer werden würde, umfangreicher mit dem Kommentar, weil aus noch mehr anderen vielschichtigen Zeit-Dimensionen unsichtbare Bande ihre Wirkung verstäuben sollten … durch einen Impuls-Input, der seinen Nachhall bis in diese Zeilen und darüber hinaus haben würde …

Kapitel 1
Es war vor einem Vierteljahrhundert.

Aus Australien kam ein normaler alter Brief, handgeschrieben und auch Teile mit Schreibmaschine ins Schriftbild gerückt. Der Absender hatte meinen Nachnamen. Jim sein Vorname. Es entwickelte sich eine langjährige Brieffreundschaft, die sehr leider mit dem Versterben des über neunzigjährigen James endete. Gab (gibt) es Anhaltspunkte für gemeinsame Wurzeln in den letzten Jahrhunderten? Kleine Hinweise auf diese Möglichkeit konnten erhofft, erAhnt, vermutet werden. Doch wie wahrscheinlich wäre das gewesen? Spekulieren Sie? Wir auch. Um mehr Licht ins Ungewisse bringen zu können, war Recherche angesagt. „Schatzsuche“ nach Verbindungen, möglichen gemeinsamen Wurzeln; Stammbaum-Zweigen, die von einen gleichen Ast erwuchsen? That could have been great!? more: marvellous. Searching for, indeed, became an event continued nowadays being spread about common social media … Fascinating! 

Meinerseits befragte ich meine Tante; 
das war also im ausklingenden letzten Jahrtausend. Sie hatte noch einige gute alte Photos, solche, die auf dicker Pappe hergestellt worden waren, in dicken dunklen Alben klebten, mit viel permanent nachhaltendem Kleber darin für die Ewigkeit fixiert, und wechselseitig zur gegenüberliegenden Seite mit schönstem gespinstadrigem Pergamyn einen knisternden Art Schatzschutz erhielten. Ausleihen, versteht sich, ging gar nicht; also hatte ich viel Gepäck dabei: damalig schwergewichtigen Scanner zum Ablichten [inkl. Transfer-Pad, eh, das hieß damals anders, unlogischerweise except Cam on board] auf höchst moderne Kennenlernweise im ganz und gar nicht Verstehen, was ich da veranstaltete, außer, dass verständnisvoll genickt wurde beim Erklärversuch, der auf Grund der Aufgeregtheit im Betrachten der Vergangenheit seitens meiner guten alten Tante locker unterging …
paternal
great-grandparents
Das war also die erste Begegnung der Alten Art mit einem „Schatz“ vergangener Tage und der Neuzeit. Versuche nun, die Folgerungen etwas einzukürzen: Mit den aufbereiteten Daten eines »genealogical tree« betankte ich meine ersten Internetseiten im www auf einer meiner ersten Homepage-Unterseiten. Diese Stammbaum-Fakten und -Daten kamen online natürlich mit großem Echo in Australien an – und die Daten-Reise ging weiter über next Bundesstaat/Territory und dann um die Welt: United States, Denmark etc. Wow! Alles verursacht durch „Schatzsuche“ mit Hilfe meiner Tante. Wenn die Großeltern noch gelebt hätten.

Puh! Da kann meine Phantasie sich viel ausmalen, was die noch ans Licht gebracht hätten im mündlichen Ergänzen beim Stöbern in den Ahnen-Werken … denn schien es mir auffällig und anzunehmen, dass viel verloren gegangen war in den furchtbaren, stürmischen Zeiten ein Jahrhundert und weniger lang zurückdenkend …

Kapitel 2
Es begab sich vor etwa einem Jahrzehnt.

… da klingelte im alten, inzwischen abgerissenen Elternhaus das Telefon. Am Apparat, zum Geburtstag meiner Mutter anrufend, eine nicht bekannt klingende Stimme. Es war die jüngere Schwester meiner Mutter, die manches Jahr zu diesem Anlass anrief, um ein paar förmliche Sätze auszudrücken, mehr nicht; aus der Sicht meiner Mutter; aus Ansicht ihrer kleinen Schwester angenommenerweise mehr, wie ich immer schon irgendwie mutmaßte, denn so viel Abweisung, wie sie dabei immer abbekam, das war weder feierlich, noch förmlich, geschweige anständig, noch ansatzweise nachvollziehbar aus meiner Sicht des Mitbekommens über die Jahrzehnte hinweg, seit ich als kleiner Junge „geimpft“ worden war, wie „schlecht“ sie sei, schon immer gewesen … Als Kind blieb mir nichts übrig und brav das Gesagte glaubend, zumal diese Fremde immer auf Abstand gehalten wurde, verbal und sowieso …
Meine Mutter verabscheute diesen Jahresanruf derart, dass sie letztlich gar nicht an diesem Tag, der ihr Geburtstag ward, ans Telefon ging. Seither war ich „verdonnert“, wie es so damals bei uns hieß und (pseudo-)ordentlich benannt wurde, den Hörer abzunehmen, um vorzuhören, dann denselben ggf. weiterzureichen oder abzuwimmeln… In artiger Manier funktionierte ich hierbei wie anerzogen im Verneinen und kurz angebundenen Dank für den Gruß … Kaum zu glauben, aber leider wahr. Abwinkend konstatierte ich dann lediglich die Anruferin als solche, mehr nicht; und mehr als abfälliges Kurzgrummeln kam nie als Reaktion rüber, merklich nur mir gegenüber nach dem Auflegen … Das zu kommentieren, das fällt nur trübsinnig zusammenfassbar als untröstlich traurig aus. Warum? Leider nicht mehr ergründbar. Doch: ich kann mich selbst befragen. Aber das meine ich hierbei nicht zum Vorgang des Verhaltens, des Verleugnens, des pauschal abwertenden Vorwerfens gegenüber der Schwester an sich; das ist alles schlimm genug, das nie intensiver hinterfragt zu haben, da doch bei jeglichem Ansatz hierzu immer nur wie noch härter abwimmelnd ablenkend jedweder Hauch einer Auskunft im Keim des fortschreitenden Verrufens erstickt wurde.

kaum zu glauben1: von 1vor meiner Geburt fand ich jetzt (anno 2017) ein7 Bild 7
aunt G. (before my birth)
 Die von Haake beschriebene Art und Weise der „Entwicklung unserer Identität“, die mit „… Anteilen meiner [Herkunfts-]Familie … mein Leben beeinflusst … mitbestimmt …“ haben, wurden mir im nach dem letztmaligen Abnehmen des Hörers und dem Miniwortwechsel mit einem Schlag deutlich, der ein bis heute immer mal wieder unbegreiflichen Schock-Moment eines Gewahrwerdens bewirkte (und im Wiedererinnern nur fassungslose Fragezeichen zurücklässt), 
als sie, die bis dato nur Schwester mit einem fragenden Ton in der Stimme sagte: „…ich bin doch deine Tante…“! Kawumm! An alles andere an diesem Tag erinnere ich mich nicht mehr. Habe das nie meiner Mutter erzählt. Noch eine Tante zu haben, das war mir nicht bewusst! Rattatazong, weg ist gewesen komplett all das als purst negativ oktroyierte Verrufen; aufgetaucht wie aus dem imaginären Nichts die neue, nie kennengelernte Tante; und das bedaure ich zutiefst.
kaum zu glauben: von vor meiner Geburt fand ich jetzt (anno 2017) ein Bild 


Kapitel 3
Zurück in die Gegenwart und Reflexion eine Dekade danach …

Wünsche Ihnen, dass Sie solch vergleichbare Erkenntnis nicht erfahren müssen und statt dessen hieraus eine gewisse Einsicht herausholen können. [Wenngleich einer meiner Deutsch-Lehrer oft feststellte: „Nichts ist so gewiss wie das Wörtchen gewiss.“…]

Denn wer will denn wie domestiziertes Hündchen sein, bellen, damit alle wegbleiben…?
Oder denken Sie an die „dusselige Kuh“ aus „Eine Herz und eine Seele“, die ach so liebenswert war…!

Oder der flatternde „Monarchfalter“, von dem man wie redensartlich behauptet, wenn der mit den Flügeln schlägt auf der anderen Hemisphäre, dann fiele in Fernost ein Sack Reis um …


… by Haake zu zitierende Familienbande wie auch immer verAhnded, das Mobile des Lebens bringt’s immer mal wieder hervor, auch wenn es hierzu kommend voneinander absolut unabhängige Zeitstränge sind/waren, die diesen Strudel der Erinnerungen an längst vergangene Erkenntnisse auslösten, die nun in diesem webLog ganz modernen Eingang finden, die nie zuvor ein Ahne je erdacht hätte haben können – mangels Erfahrungsaustausch mit der Zukunft.  J  

Allerdings in beschriebener Vergangenheit hätte unter Umständen eine flexiblere Schulung im Miteinander ein ganz anderes Ausgehen solch absurder Situation(en) bewirken und auslösen sollen können und müssen; … im Sinn hierbei die soziale Prägung des Kindes, also meiner selbst, und das nicht zuletzt aus Kritik-Fähigkeit und kritischem Hinterfragen von "strange behaviour“ "against all odds". Wahrlich das Leben selbst unterliegt anderen „Spielregeln“ … plus unendlicher Individualisierungen …


Wie Sie gelesen haben, ist dies ein ganz besonderes Ereignis für mich gewesen, das diesen Aspekt betreffend zu verarbeiten ich niemals die Gelegenheit hatte, geschweige sie mir hätte nehmen können, und zwar aus der Unfähigkeit durch manipulative Erziehung. Dennoch ist mit den vergangenen Jahren – und gewiss auch ein bisschen mit dem Aufschreiben hier – eine miniaturisierte Form andersartiger Verarbeitung erwachsen hinsichtlich Muhme [veraltet für Tante]; Nunmehr durch Anregung des Coaches zu wwwebigem Papier gebracht. Mit dem Wunschziel, Ihnen ebenso eine Art Ermunterung mit auf Ihre Pfade zu geben, sich auseinanderzusetzen! Egal, ob nun Ahnen-Wurzeln [ancestry research], also der Herkunft mit so vielen Zweigen und ihren wie unentdeckbar mannigfaltigen Verzweigungen im Verwobensein von Gefühlen, die zu Aktionen und vielem mehr führten und bis ins Jetzt hineinwirken, allein schon auf Grund Ihres Daseins! Auf die „Zukunft, das unentdeckte Land“.

Auf, auf! Auch die Vergangenheit als weiteres, "undiscovered Country", das im Wissen der GroßenEltern durch die Zeit getragen wurde, gilt es durchs Weitererzählen zu bewahren!
grandma M. & my mother I.
maternal
grandparents M. & C.

Tragen Sie dazu bei, solch Kostbarkeiten für die Nachfahren zu sichern …! 








Wappen-Gravur

A.C., November 2017




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* den ich so bezeichne, weil ich Trekkie bin  







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